Warum ich mich politisch engagiere und was ich als Stadtratskandidat anders machen will
Am 08. März 2026 findet die Kommunalwahl in Kitzingen statt.
An diesem Tag entscheidet sich, wer Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Kitzingen wird, wer dem
Stadtrat angehört und wer künftig im Kreistag vertreten ist.
Diese Wahl ist keine abstrakte politische Veranstaltung.
Sie entscheidet ganz konkret darüber, wie sich unsere Stadt und ihre Stadtteile in den kommenden Jahren entwickeln – im Alltag, im Wohnen, im
Verkehr, in der Wirtschaft und für Familien.
Warum ich mich politisch entschieden habe
Im vergangenen Jahr habe ich für mich die Entscheidung getroffen, mich aktiv in die Kommunalpolitik einzubringen.
Nicht aus Karrieregründen.
Nicht aus parteipolitischem Interesse.
Sondern weil ich gemerkt habe:
Wenn man Veränderung will, muss man auch bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.
Für mich war dabei schnell klar, dass ich Kommunalpolitik machen möchte – keine Parteipolitik.
Warum die Freien Wähler und keine andere Partei
Ich habe mich bewusst für die Freie Wähler FBW Kitzingen e.V. entschieden.
Nicht, weil andere Parteien grundsätzlich falsch liegen (mal abgesehen von der AFD #fcknzs), sondern weil mir bei den Freien Wählern genau das wichtig ist, was Kommunalpolitik ausmacht:
Sachpolitik statt Ideologie.
- Lösungen statt Schlagzeilen.
- Unabhängigkeit statt Parteizwang.
Hier geht es nicht um links oder rechts, sondern darum, was für Kitzingen sinnvoll, machbar und finanzierbar ist.
Diese Haltung teile ich und an den inhaltlichen Schwerpunkten habe ich aktiv mitgearbeitet.
„Ich habe keine Zeit“ und warum ich es trotzdem mache
Als ich mich entschieden hatte zu kandidieren, habe ich natürlich auch versucht, Freunde und Bekannte dafür zu gewinnen, gemeinsam für den Stadtrat anzutreten.
Die häufigste Antwort war immer dieselbe:
„Ich habe keine Zeit.“
Das kann ich nachvollziehen und ich sage das ganz offen: Zeit habe ich auch keine – oder zumindest viel zu wenig.
Beruf, Familie, Projekte, Alltag – all das ist auch bei mir voll.
Der Unterschied ist nicht, dass ich mehr Zeit hätte.
Der Unterschied ist, dass mir wichtig ist, wie sich Kitzingen entwickelt.
Meine Familie und ich leben hier. Wir arbeiten hier. Wir planen hier unsere Zukunft.
Sich zu engagieren bedeutet für mich deshalb nicht, Zeit übrig zu haben.
Es bedeutet, trotz knapper Zeit Verantwortung zu übernehmen.
Was ich als Stadtratskandidat bewusst nicht machen will
Ich werde keine einfachen Antworten auf komplexe Fragen geben.
Mobilität, Bildung oder Stadtentwicklung lassen sich nicht mit einem Satz lösen.
Ich werde keine Versprechen machen, die außerhalb kommunaler Zuständigkeiten liegen und ich werde keine Politik für Schlagzeilen betreiben. Keine Symbolpolitik. Keine lauten Debatten ohne Wirkung.
Und ich werde nicht so tun, als hätte ich für jedes Problem bereits die perfekte Lösung.
Politik braucht Ehrlichkeit – auch über ihre Grenzen hinaus.
Was ich anders machen will
Ich will Entscheidungen aus der Praxis heraus treffen. Nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus Erfahrung.
Ich will zuhören, bevor entschieden wird. Viele Probleme entstehen, weil man entscheidet, bevor man verstanden hat.
Ich will Prozesse hinterfragen, nicht nur Ergebnisse. Oft scheitern gute Ideen nicht am Inhalt, sondern an unnötig komplizierten Abläufen. Außerdem ich will Verantwortung übernehmen – auch dann, wenn Entscheidungen unbequem sind.
Ermöglichen statt verwalten
Kommunalpolitik und die Verwaltung sollte ermöglichen, nicht blockieren.
- Spielräume nutzen, wo sie vorhanden sind.
- Pragmatische Lösungen zulassen.
- Entscheidungen treffen, statt sie zu vertagen.
- Vertrauen in Menschen, Initiativen und Unternehmen haben.
Nicht alles zerdenken. Nicht alles absichern. Sondern abwägen und entscheiden.
Die Themen der Freien Wähler FBW Kitzingen e.V., hinter denen ich zu 100% stehe
Die folgenden Wahlkampfthemen habe ich inhaltlich mit ausgearbeitet. Dahinter stehe ich voll und ganz, weil sie realistisch, bodenständig und umsetzbar sind.
Mobilität neu ordnen. Kitzingen besser verbinden.
Ein zukunftsfähiger Bahnhof, ein funktionierender ZOB und ein verlässlicher Stadtbus sorgen für barrierefreie Wege, gute Anschlüsse und eine echte Verbindung aller Stadtteile.
Lebendige Innenstadt mit Zukunft.
Eine sichere, attraktive Innenstadt stärkt Gemeinschaft, Handel & Tourismus und damit die Lebensqualität für uns alle.
Starke Bildung. Starke Familien.
Moderne Schulen, ausreichend Kita-Plätze, verlässliche Gesundheitsversorgung und familienfreundliche Rahmenbedingungen sind Grundlage für Kitzingens Zukunft.
Stadtteile stärken. Ideen ermöglichen.
Durch Nachverdichtung, Bestandssanierung und zügige Genehmigungen schaffen wir Wohnraum und sorgen für eine gleichwertige Entwicklung aller Stadtteile.
Starker Mittelstand. Sichere Arbeitsplätze.
Wir stehen an der Seite von Mittelstand, Handwerk und Gewerbe – für sichere Arbeitsplätze, eine starke Wirtschaft und ein lebendiges Kitzingen.
Das ist kein Wunschdenken, sondern eine Richtung, wie sich Kitzingen in den kommenden Jahren entwickeln soll.
Mein Fazit
Ich kandidiere nicht, weil ich Zeit übrig habe. Ich kandidiere, weil mir wichtig ist, wo und wie wir hier leben.
Ich will nicht alles anders machen, aber ich will bewusst entscheiden, wo Veränderung sinnvoll ist und wo nicht.
Sachlich. Pragmatisch und mit dem Blick auf das, was Kitzingen langfristig gut tut.
#bittegehtwählen

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