Leerstehende Gewerbeimmobilien prägen das Stadtbild negativ – sowohl wirtschaftlich als auch emotional. Schaufenster ohne Nutzung senden Stillstand. Für Eigentümer bedeutet das Ertragsausfall, für die Stadt sinkende Aufenthaltsqualität und für Gründer Unsicherheit. Gleichzeitig steckt in nahezu jeder leerstehenden Immobilie Potenzial – das jedoch für Außenstehende oft nicht erkennbar ist. Hier setzt das Projekt „Zukunftsfenster“ an.
Bilder sagen mehr als 1.000 Worte - Verlassene Schaufenster werden mit hochwertigen, realitätsnahen Visualisierungen beklebt, die eine mögliche zukünftige Nutzung zeigen (z. B. Drogerie, Café, Praxis, Concept Store, Atelier, CoWorking Office, etc.).
Ziel ist es, aus einem „Problemobjekt“ einen sichtbaren Zukunftsort zu machen.
Vorher – Status stillstand:
Nachher - mit dem Zukunftsfenster:
1. Wahrnehmung
2. Gesprächskultur
Man spricht nicht mehr über Probleme – sondern über Ideen.
3. Eigentümerperspektive
Die Immobilie wird nicht als Last, sondern als Potenzial wahrgenommen.
4. Stadtbild
Bei einer Flächendeckenden Anwendung gibt es optisch keine Leerstände mehr.
Menschen reagieren nicht auf leere Flächen. Sie reagieren auf Szenarien.
Der Strukturwandel beginnt mit der optischen Wahrnehmung.
Erhöhung der Sichtbarkeit und Marktpräsenz der Immobilie
Imageaufwertung durch positive, zukunftsorientierte Darstellung
Niederschwellige und innovative Vermarktungsmaßnahme
Ansprache neuer Zielgruppen und Branchen
Steigerung konkreter Anfragen durch emotionale Visualisierung
Optische Aufwertung des Stadtbildes
Reduzierung der negativen Leerstandswahrnehmung
Impulssetzung für Existenzgründungen und neue Nutzungskonzepte
Beitrag zur nachhaltigen Innenstadtbelebung
Aktivierung öffentlicher Diskussion und Beteiligungskultur
Konkrete Vorstellung potenzieller Standorte
Reduzierung der Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme
Inspiration durch realitätsnahe Nutzungsszenarien
Schnellere Entscheidungsfindung durch visuelle Klarheit
Sichtbarmachung von Entwicklungspotenzialen
Attraktivitätssteigerung des Standorts
Frühzeitige Identifikation möglicher Nutzungskonzepte
Signal für aktive, strategisch denkende Stadtentwicklung
Menschen reagieren stärker auf Bilder als auf Exposés. Eine Visualisierung schafft nicht nur Information, sondern Vorstellungskraft - und genau diese Vorstellungskraft ist der erste Schritt zur Veränderung: Sie erzeugt Motivation und Motivation führt zu einer Handlung.
Ein leeres Schaufenster bleibt stumm. Es sendet kein positives Signal, es löst kein Gespräch aus. Ein Zukunftsfenster hingegen weckt Neugier, regt Fantasie an und setzt einen Impuls.
Leerstand ist kein Endzustand – sondern ein Übergang.
Mit dem Projekt „Zukunftsfenster“ wird aus einem passiven Problem eine aktive Vision.
Ein Objekt ist eine Marketingmaßnahme.
Fünf Objekte sind eine Initiative.
Zehn Objekte sind eine Bewegung.
Flächendeckend entsteht ein neues Stadtbild.
Genau dort beginnt der eigentliche Strukturwandel – nicht baulich, sondern in der Wahrnehmung.
Es zeigt, dass Zukunft gestaltbar ist.
Leerstand entscheidet über Wahrnehmung, Aufenthaltsqualität, wirtschaftliche Dynamik und Investitionsbereitschaft.
Wer Innenstadt, Handel, Dienstleistungen und Gründungsaktivität stärken möchte, muss Potenziale sichtbar machen – klar, inspirierend und niedrigschwellig.
Das Zukunftsfenster setzt genau hier an.
Das Projekt verwandelt passive Leerstände in sichtbare Zukunftsräume.
Durch realitätsnahe Visualisierungen möglicher Nutzungen werden Immobilien nicht als Problem, sondern als Chance inszeniert. Statt geschlossener Fenster entsteht Vorstellungskraft. Statt Stillstand entsteht Gespräch.
Damit wird das Zukunftsfenster:
Als Bestandteil einer übergeordneten Strategie – gemeinsam mit Wirtschaftsförderung, Ansiedlungspolitik, Innenstadtentwicklung, Aufenthaltsqualität und Standortmarketing – kann das Zukunftsfenster helfen, Kitzingen strukturell neu zu beleben.
Die Vision ist klar:
Eine Stadt, in der Leerstand nicht Resignation bedeutet, sondern Möglichkeiten aufzeigt.
Eine Innenstadt, in der Potenziale sichtbar werden.
Ein Instrument, das wirtschaftlich sinnvoll, organisatorisch umsetzbar und politisch anschlussfähig ist.
Mit einem solchen Ansatz kann Kitzingen unter vergleichbaren bayerischen Mittelstädten eine Vorreiterrolle einnehmen und zeigen, dass kreative, marktorientierte Leerstandsaktivierung auch jenseits von Großstädten wirkungsvoll umgesetzt werden kann.
Zukunftsfenster ist damit mehr als eine Fensterbeklebung – es ist einer von mehreren Bausteinen für ein strategisch geführtes, investitionsfreundliches und zukunftsfähiges Kitzingen.