zukunftsfenster.org

Stadtentwicklung aktivieren. Leerstand sichtbar machen. Potentiale erlebbar machen.

Ausgangssituation

Leerstehende Gewerbeimmobilien prägen das Stadtbild negativ – sowohl wirtschaftlich als auch emotional. Schaufenster ohne Nutzung senden Stillstand. Für Eigentümer bedeutet das Ertragsausfall, für die Stadt sinkende Aufenthaltsqualität und für Gründer Unsicherheit. Gleichzeitig steckt in nahezu jeder leerstehenden Immobilie Potenzial – das jedoch für Außenstehende oft nicht erkennbar ist. Hier setzt das Projekt „Zukunftsfenster“ an.

Projektidee

Bilder sagen mehr als 1.000 Worte - Verlassene Schaufenster werden mit hochwertigen, realitätsnahen Visualisierungen beklebt, die eine mögliche zukünftige Nutzung zeigen (z. B. Drogerie, Café, Praxis, Concept Store, Atelier, CoWorking Office, etc.).

Ziel ist es, aus einem „Problemobjekt“ einen sichtbaren Zukunftsort zu machen.

 

Vorher – Status stillstand:

  • Leere oder neutrale Schaufenster
  • Keine Nutzungsvision erkennbar
  • Keine Passantenbindung
  • Negativer Eindruck von Stillstand
  • Hemmschwelle für Investoren und Gründer

 

Nachher - mit dem Zukunftsfenster:

  • Realitätsnahe Darstellung einer konkreten Nutzung (Beispiel)
  • Sichtbare Aktivität, Licht, Menschen, Frequenz
  • Emotionale Aufladung/Aufwertung der Immobilie
  • Professionelle Beklebung mit Claim & QR-Code
  • Signalwirkung: „Hier entsteht Zukunft“

Was durch die fotoreale Beklebung entsteht

1. Wahrnehmung

  • Aus Stillstand wird eine Vision.
  • Aus Leere werden Möglichkeiten.
  • keine Problem-Kommunikation, sondern Machbarkeit
  • keine Defiziterzählung, sondern Zukunft

 

2. Gesprächskultur

Man spricht nicht mehr über Probleme – sondern über Ideen.

 

3. Eigentümerperspektive

Die Immobilie wird nicht als Last, sondern als Potenzial wahrgenommen.

 

4. Stadtbild

Bei einer Flächendeckenden Anwendung gibt es optisch keine Leerstände mehr.

Menschen reagieren nicht auf leere Flächen. Sie reagieren auf Szenarien.

Der Strukturwandel beginnt mit der optischen Wahrnehmung.

Funktionsweise

  • Jede Immobilie erhält:
    • Individuelle Visualisierung
    • Passend zur Lage, Größe und Zielgruppe
    • Fotorealistisch, hochwertig produziert
  • Projektkennzeichnung
    • Logo „Zukunftsfenster“
    • Claim wie:
      • „Was wäre, wenn…?“
      • „Hier könnte deine Idee beginnen.“
      • „Dieser Standort hat Zukunft.“
  • QR-Code auf der Scheibe
    • Verlinkung zur Projektwebseite
    • Objektinformationen
    • Kontaktformular für Interessenten
    • Möglichkeit für Eigentümer, anonym zu bleiben (optional)

Ziele des Projekts

Für Eigentümer

  • Erhöhung der Sichtbarkeit und Marktpräsenz der Immobilie

  • Imageaufwertung durch positive, zukunftsorientierte Darstellung

  • Niederschwellige und innovative Vermarktungsmaßnahme

  • Ansprache neuer Zielgruppen und Branchen

  • Steigerung konkreter Anfragen durch emotionale Visualisierung

  • Temporäre Maßnahme, jederzeit rückbaubar
  • Keine langfristige Verpflichtung
  • Geringe oder geförderte Kosten
  • Erhöhte Vermarktungschancen
  • Positive Außenwirkung auf Bestandsmieter

Für die Stadt

  • Optische Aufwertung des Stadtbildes

  • Reduzierung der negativen Leerstandswahrnehmung

  • Impulssetzung für Existenzgründungen und neue Nutzungskonzepte

  • Beitrag zur nachhaltigen Innenstadtbelebung

  • Aktivierung öffentlicher Diskussion und Beteiligungskultur

  • Geringer finanzieller Aufwand im Vergleich zu Leerstandsförderprogrammen
  • Sichtbare Sofortmaßnahme
  • Positive Pressewirkung
  • Förderfähig über Programme zur Innenstadtstärkung

Für Gründer & Unternehmer

  • Konkrete Vorstellung potenzieller Standorte

  • Reduzierung der Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme

  • Inspiration durch realitätsnahe Nutzungsszenarien

  • Schnellere Entscheidungsfindung durch visuelle Klarheit

Für Investoren

  • Sichtbarmachung von Entwicklungspotenzialen

  • Attraktivitätssteigerung des Standorts

  • Frühzeitige Identifikation möglicher Nutzungskonzepte

  • Signal für aktive, strategisch denkende Stadtentwicklung

 

Menschen reagieren stärker auf Bilder als auf Exposés. Eine Visualisierung schafft nicht nur Information, sondern Vorstellungskraft - und genau diese Vorstellungskraft ist der erste Schritt zur Veränderung: Sie erzeugt Motivation und Motivation führt zu einer Handlung.

 

Ein leeres Schaufenster bleibt stumm. Es sendet kein positives Signal, es löst kein Gespräch aus. Ein Zukunftsfenster hingegen weckt Neugier, regt Fantasie an und setzt einen Impuls.

 

Leerstand ist kein Endzustand – sondern ein Übergang.

Mit dem Projekt „Zukunftsfenster“ wird aus einem passiven Problem eine aktive Vision.

 

Ein Objekt ist eine Marketingmaßnahme.

Fünf Objekte sind eine Initiative.

Zehn Objekte sind eine Bewegung.

Flächendeckend entsteht ein neues Stadtbild.

 

 

 

 

Genau dort beginnt der eigentliche Strukturwandel – nicht baulich, sondern in der Wahrnehmung.

Es zeigt, dass Zukunft gestaltbar ist.

 

Strategische Einordnung & Vision

Leerstand entscheidet über Wahrnehmung, Aufenthaltsqualität, wirtschaftliche Dynamik und Investitionsbereitschaft.

Wer Innenstadt, Handel, Dienstleistungen und Gründungsaktivität stärken möchte, muss Potenziale sichtbar machen – klar, inspirierend und niedrigschwellig.

 

Das Zukunftsfenster setzt genau hier an.

Das Projekt verwandelt passive Leerstände in sichtbare Zukunftsräume.

Durch realitätsnahe Visualisierungen möglicher Nutzungen werden Immobilien nicht als Problem, sondern als Chance inszeniert. Statt geschlossener Fenster entsteht Vorstellungskraft. Statt Stillstand entsteht Gespräch.

 

Damit wird das Zukunftsfenster:

  • ein aktivierendes Vermarktungsinstrument für Eigentümer,
  • ein operatives Innenstadtstärkungsprogramm,
  • ein Impulsgeber für Gründungen und neue Nutzungskonzepte,
  • und ein sichtbares Zeichen für eine pragmatische, lösungsorientierte Stadtentwicklung.

Als Bestandteil einer übergeordneten Strategie – gemeinsam mit Wirtschaftsförderung, Ansiedlungspolitik, Innenstadtentwicklung, Aufenthaltsqualität und Standortmarketing – kann das Zukunftsfenster helfen, Kitzingen strukturell neu zu beleben.

 

Die Vision ist klar:

Eine Stadt, in der Leerstand nicht Resignation bedeutet, sondern Möglichkeiten aufzeigt.

Eine Innenstadt, in der Potenziale sichtbar werden.

Ein Instrument, das wirtschaftlich sinnvoll, organisatorisch umsetzbar und politisch anschlussfähig ist.

 

Mit einem solchen Ansatz kann Kitzingen unter vergleichbaren bayerischen Mittelstädten eine Vorreiterrolle einnehmen und zeigen, dass kreative, marktorientierte Leerstandsaktivierung auch jenseits von Großstädten wirkungsvoll umgesetzt werden kann.

 

Zukunftsfenster ist damit mehr als eine Fensterbeklebung – es ist einer von mehreren Bausteinen für ein strategisch geführtes, investitionsfreundliches und zukunftsfähiges Kitzingen.